Springe zum Inhalt →

Linseneintopf – der Liebling an kalten Tagen

Wie schon beim Rezept für den Wachtelbohnen-Eintopf erläutert, wollte ich einige Rezepte mit Hülsenfrüchten einstellen, die vielleicht den ein oder anderen animieren, auch mehr davon zu essen.

Heute gibt – für mich einen Klassiker, da es der Eintopf ist, denn es bei mir zwischen September und April regelmäßig gibt – es einen Eintopf aus Tellerlinsen. Unser Lieblingsessen an nassen und kalten Tagen, das schön von innen wärmt.  Dementsprechend wird der Eintopf  immer gleich in einer riesigen Menge gekocht.

Linsen enthalten viel Eiweiß, Kohlenhydrate, B-Vitamine und Magnesium und sättigen besonders gut, wodurch diese besonders gute Sattmacher sind – insbesondere ungeschälte Linsen.

Der Vorteil bei Tellerlinsen ist, dass diese sich auch ohne Einweichen in „nur“ 45 min gar kochen lassen – und somit auch kurzfristiger in ein Essen einsetzen lassen. Ein ganz großer Vorteil für mich, da ich es bisher nicht schaffe mein Essen länger im Voraus zu planen (bzw. auch die Planung durchzusetzen).

Wir lieben auf jeden Fall den Linseneintopf und freuen uns immer wieder an kalten Tagen darauf.

Zutaten für 4 Personen:

1 große Tasse
Linsen
1
Suppengrün (2 Möhren, etwas Lauch, Knollensellerie, Petersilie)
4
Kartoffeln
1- 2 EL
Brühepulver
Einige Tropfen Hickory-Raucharoma-Konzentrat (optional)
Dauer:
45 min

 

Zubereitung:

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser ohne Salz zum Kochen bringen und leicht köcheln lassen.

Währenddessen das Suppengrün waschen, putzen und kleinschneiden und die Kartoffeln waschen, schälen und kleinschneiden. Die Petersilie habe ich ganz gelassen und später etwas mitkochen lassen und vorm Servieren wieder rausgenommen, da wir nicht (oder besonders ich) so gerne Petersilie essen.

Nachdem die Linsen ca. 20 min gekocht haben, das Suppengrün zufügen und die Brühe zufügen. Nach Bedarf etwas Wasser zufügen und alles weiter köcheln lassen.

Nach weiteren 15 min die kleingeschnittenen Kartoffeln zugeben und in der Suppe gar kochen lassen bei niedriger Temperatur (ggf. Wasser zugeben).

Nach Bedarf etwas nachwürzen und etwas Raucharoma zugeben.

Alles  gut verrühren und heiß servieren.
Guten Appetit!

Tipps:

  • Nach Geschmack mit etwas (Apfel-)Essig verfeinern
  • Vegane Würstchen oder Speck zufügen
  • Auch wenn das Raucharoma (heißt auch Liquid Smoke) optional ist, erhält der Linseneintopf mit Raucharoma nochmal eine herzhaftere-deftigere Note, wie man es von Eintöpfen mit Fleisch gewohnt ist. Hierfür habe ich Hickory Raucharoma-Konzentrat verwendet. Besteht nur aus gereinigtem Rauchkondensat, wird sparsam dosiert und hält quasi ewig.

Veröffentlicht in Rezepteallerlei Suppen & Eintöpfe

Kommentaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.