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Verliebt: Vegane Nougat-Sahne-Torte

Mein persönliches Geburtstagsschenk von mir und für mich – diese geniale, aber ziemlich simple Nougat-Sahne-Torte mit unglaublich leckerer Nougat-Sahnecreme.

Ich weiß – ich habe schon wirklich ewig nichts mehr gepostet. In letzter Zeit war ich so eingespannt, dass ich einfach nie Ruhe und Lust hatte, etwas ordentlich zu fotografieren und hier zu posten. Aber es war endlich mal wieder an der Zeit für einen Blogeintrag – und der muss natürlich auch etwas Besonderes sein.

Da ich jetzt aber (immerhin) noch einige Tage Semesterferien hatte, in denen ich auch Geburtstag hatte, hab ich mir ein wunderschönes und superleckeres Geschenk selbstgemacht – und zwar diese leckere Nougatsahnetorte, die ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten kann. Und ich bin ziemlich verliebt in mein Geschenk 😉

Nougatsahne-Torte (vegan, einfach und cremig)

Und übrigens: Das war meine erste richtige Torte mit mehreren Böden und soweiter. Aber es war wirklich einfach, alles hat auf Anhieb geklappt und kam auch bei meinen (nicht-veganen) Testern super an.

Grob habe ich mich an das Rezept von einem anderen Blog orientiert. Der Boden ist fast identisch, während ich statt der dortigen Nougatcreme eine eigene Variante entwickelt habe, die deutlich mehr Nougat enthält und außerdem keine angebrochenen Reste bei Nougat und Sahne übriglässt. Hat aber den Nachteil, dass man einiges der Nougatcreme selbst essen muss oder noch mehr auf der Torte verteilt. Ich hab mich dabei für Variante „Selber Essen“ entschieden *yummi*.

Nochmal zum Boden: Der ist ziemlich genial. Schmeckt super und benötigt keine außergewöhnlichen Zutaten – werd ich bestimmt in irgendeiner Form nochmal einsetzen 😉

Und viel mehr brauch ich auch gar nicht sagen – die Torte ist einfach der Wahnsinn. Daher kommt jetzt das Rezept:

Lieblingstorte: Vegane Nougat-Sahne-Torte

Vegane, einfache Nougattorte

Sieht aufwendig und schwierig aus – aber ganz ehrlich: es geht tatsächlich ziemlich einfach. Und der Geschmack ist für Nutella- und Nougatliebhaber der Wahnsinn!

  • Boden
  • 325 g Mehl
  • 170 g Zucker
  • 1 Pkt. Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 80 mL geschmacksneutrales Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 330 mL Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • etwas Margarine zum Einfetten der Backform
  • Nougatsahnecreme
  • 125 g Nougat (z.B. von Ruf)
  • 50 g dunkle Schokolade, Blockschokolade oder Kuvertüre
  • 2 Pakete Sahnesteif
  • 400 g aufschlagbare vegane Sahne (z.B. Leha Schlagfix)

Vorweg

Das Rezept ist für eine 18cm-Springform - Umrechnung in andere Größen im Artikel Tortenmathematik

Boden

Eine kleine Springform einfetten und den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Kakao mischen.

Erst das Öl und dann das Mineralwasser mit einem Mixer unterrühren - dabei möglichst nich zu lange rühren.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und ca. 45 Minuten backen lassen, bis kein Teig mehr beim Hereinstechen übrig bleibt.

Den Teig gut auskühlen lassen (bevorzugt über Nacht, falls möglich).

Für die Torte benötigen wir drei Böden.

Hierfür habe ich zuerst die "Kuppel" oben abgeschnitten - wer die nicht so naschen möchte, kann hieraus auch Cakepops basteln 😉

Den Kuchen habe ich jeweils am Rand eingeschnitten und mit einem großen Messer in drei Böden zerteilt. Bei dieser kleinen Form klappt das ziemlich gut, wer eine größere Form nutzt, sollte eventuell den Boden mit einem Faden (oder Zahnseide) zerteilen. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Nougatsahnecreme

Schon mal im Voraus - ich habe nicht die ganze Masse verwendet, sondern nur ca. 3/4 der Menge. Wer also weniger nehmen möchte, kann das ganze natürlich etwas reduzieren. Da ich aber gerne die zwei Packungen Sahne sowie die ganze Packung Nougat verwenden wollte, hier die Rezeptmenge "ohne Reste". Was mit der übriggebliebenen Nougatsahne passiert ist, könnt ihr ja mal raten 😉 yummi

Also - los geht's:

Nougat mit der Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und gut miteinander verrühren und kurz beiseite stellen und einige Minuten abkühlen lassen.

In einem (hohem) Gefäß Sahne mit Sahnesteif steifschlafen. Falls die Schoko-Nougat-Masse noch sehr heiß, im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Besonders gut klappt das Aufschlagen von Sahne mit gekühlter Sahne sowie gekühlten hohen Messbesser und Schlägern.

Mit einem Mixer vorsichtig die Nougat-Schokoladenmasse unterheben und diese ca. 30 Minuten im Kühlschrank aufbewahren.

Jetzt kann man die Torte nach Lust und Laune zusammenbasteln und dekorieren! Fertig!

Viel Spaß mit dem Rezept. Und diesmal werde ich nicht so lange bis zum nächsten Rezept warten.

Alles Liebe,

Sandra

 

Published in Süße Naschereien

9 Comments

  1. Julia Julia

    Mmmhh alle lieben diese Torte. Habe sie schon zweimal gemacht! Super gelungen. Bald mache ich sie für eine große Feier für das Kuchenbuffet! Früher machte ich auch Sahnetorten, aber seit ich vegan bin ist das mein erste, Torte. Danke!!!

    • Super, das freut mich ja. Ich hab sie auch schon mehrmals gemacht und bin immernoch begeistert <3 LG

  2. Hallo Sandra,
    deine Torte sieht toll aus! Nougat und Schokolade passen auch einfach unheimlich gut zusammen. Die Torte muss ich unbedingt auch mal probieren.
    Liebe Grüße,
    Bettina

  3. Sonja Sonja

    Hey 🙂
    Also bei mir hat’s leider hinten und vorn mit deinem Rezept nicht hingehauen…:-/
    Die backzeit musste ich auf eine Std verlängern weil der Teig noch flüssig innen war.
    Bei der Sahne hätte ich auf jeden Fall 1 Paket a 200g mehr nehmen müssen, die Sahne ist sehr Schokolade, deine isr ja erheblich heller.
    So wäre das Verhältnis besser aufgegangen und ich hätte besser und grosszügiger arbeiten können. So war es doch sehr knapp ..
    Die Sahne war nach einer halbe Std im Kühler auch nicht soweit und hätte länger stehen müssen bevor ich sie weiterverarbeite. Aber das sind Sachen die weiss ich beim nächsten mal besser

    Zusammen hab ich die torte noch nicht probiert, aber die einzelnen Komponenten und die sind klasse 🙂

    • Oh, das ist ja blöd. Ich hoffe, es hat trotzdem alles geschmeckt 🙂
      Hast du die gleichen Mengen verwendet (also eine 18er Form oder das Rezept umgerechnet?)

      Ganz liebe Grüße,

      Sandra

  4. Sebastian Sebastian

    Habe die Torte heute nachgebacken, da sie auf dem Bild wirklich super aussieht und das Rezept mit wenigen einfachen Zutaten auskommt. Nur leider sieht meine Creme komplett anders aus. Sie ist viel dunkler (was mich jetzt nicht so stört) und wird auch nach Stunden im Kühlschrank einfach nicht fest :/. Auch ist es nicht so viel. Meine Schichten sind viel dünner und es bleibt auch nichts von der Creme übrig. Mal sehen. Ich habe jetzt beschlossen die Torte erstmal über Nacht kühl zu stellen und dann eben erst morgen anzuschneiden.

    • Hallo Sebastian. Wie groß ist deine Tortenform denn, hast du ggf. eine größere Form genutzt?

      Zum Thema festwerden: Das kann an der Sorte liegen (welche hast du denn verwendet?).
      Ich verwende immer LeHa Schlagfix und kühle sowohl die Sahne als auch den Messbehälter und die Rührstäbe am liebsten einige Stunden vor.

      Ansonsten hoffe ich, es schmeckt dir trotzdem. Liebe Grüße,

      Sandra

      • Sebastian Sebastian

        18 cm. Ja ich vermute auch, dass es an der Sahne liegt, obwohl ich trotzdem erwartet hatte, dass sie fest wird, weil ich etwas mehr Nougat (150g- Packung) und vorsichtshalber erstmal nur 350 ml genommen hatte. Die war von Natumi (laut Verpackung eigentlich aufschlagbar, in der Realität eher weniger, auch sehr gut gekühlt nicht wirklich), da ich an die Schlagfix von Leha nicht mehr rangekommen bin. Angeschnitten wurde er jetzt schon und hat auch den ganzen fleischfressenden Pflanzen meiner Verwandtschaft sehr gut geschmeckt :D. Dass die Natumi sehr stark nach Soja schmeckt hat anscheinend keiner gemerkt (wusste ja auch niemand vorher). Der Boden ist dafür richtig gut und fluffig geworden. Das einzige was ich geändert habe ist, dass ich etwas weniger Mehl und dafür noch gemahlene Haselnüsse , sowie ein paar Esslöffel Aquafaba in den Teig gegeben habe

        • Ja, Natumi eignet sich eigentlich nicht wirklich zum Aufschlagen, da bin ich auch schon verzweifelt. Aber es freut mich, dass es trotzdem schmeckte.
          Übrigens, die Idee mit gemahlenen Haselnüssen und Aquafabe find ich super, probiere ich auch mal aus 🙂

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