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Apfelkompott [Rezept + Einkochen]

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Der Herbst ist da und damit ist es allerhöchste Zeit, leckeren, saftigen Apfelkompott zu machen und einzukochen für die kalten Wintertage.

Ihr habt es ja schon mitbekommen, dies Jahr geht es hier im Blog besonders um das Thema „Lebensmittel haltbar machen“. Dank meines Gemüsegartens und einiger Streuobstwiesen in der Umgebung bin ich dies Jahr super versorgt mit Obst und Gemüse und habe mir daher die Mühe gemacht, einiges einzukochen und zu fermentieren.

Mein eigener Baum hatte übrigens nur fünf Äpfel, daher war ich bei einer Streuobstwiese und habe mich dort mit leckeren ungespritzen Äpfeln eindecken können. Dabei gab es auch einige Äpfel mit Macken. Da diese nicht lange haltbar sind, habe ich daraus eine riesen Portion von meinem leckeren Apfelkompott gekocht. Den Großteil davon habe ich direkt eingekocht und kann so die kommenden Monate davon zehren.

Warum Streuobstwiese oder Bio? Konventionell angebaute Äpfel werden durchschnittlich 32mal pro Jahr gespritzt.

„Äpfel: Lieblingsobst mit giftiger Schattenseite“, Nadja Podbregar
Wer keinen Apfelbaum hat kann auf einer Streuobstwiese Äpfel oder auch anderes Obst sammeln
Kennst du Streuobstwiesen in deiner Nähe? Wenn nicht, schau doch mal bei Mundraub rein und finde öffentliche Wiesen zum kostenlosen Pflücken.

Das Rezept

Das Rezept ist ohne Mengenangaben und eigentlich nur eine kleine Anleitung. Macht es einfach so, wie es euch am besten gefällt.

Selbstgemachter Apfelkompott

Omas Apfelkompott

ohne Schnickschnack

Zutatenliste

Äpfel

OPTIONAL:
(Rohr-)Zucker oder Zuckeralternative nach Geschmack
Zitronensaft
Zitronenschale
Zimt
Rosinen

Zubereitung

GRUNDREZEPT

Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse und braune Stellen entfernen und dann in kleine Stücke schneiden.
Damit die Stücke nicht braun werden, am besten die Apfelstücke in einer Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft sammeln. (Und wenn doch was braun wird, ist es auch nicht so schlimm.)
Äpfel abgießen und in einem großen Topf mit ein wenig Wasser weichkochen.

VERFEINERN I

Je nachdem, was für Äpfel du verwendest, kannst du noch etwas Zucker und Zitronensaft dazugeben. Ich mag mein Kompott am Liebsten mit einer leichten Säure und ein bisschen Rohrzucker.

VERFEINERN II

Auch toll im Apfelkompott schmeckt etwas Zitronenschale und Zimt. Das ist gerade an nasskalten Tagen richtig lecker und wärmt von innen.
Alternativ kann man das Kompott auch mit Rosinen zubereiten. Dafür kann dann die Zuckermenge reduziert werden.

FAUL SEIN

Natürlich kann man Apfelkompott auch mit Schale zubereiten. Ich mag's aber einfach lieber ohne Schale 🙂

Einkochen

Besonders praktisch ist es, direkt eine riesige Portion Äpfel zu verarbeiten und dann einen Großteil direkt einzukochen. Ich finde es richtig toll, dass ich immer frischen Apfelkompott da habe, der sich ungekühlt hält. (Man kann natürlich den Kompott auch einfrieren, aber mein Tiefkühlfach ist auch so schon heillos überfüllt.)

Zum Einkochen habe ich bereits einige allgemeine Einträge hier im Blog veröffentlich. Wer sich unsicher ist, kann dort gern in das Thema einlesen:

Gläser

Wenn man Apfelkompott einkochten will, bereitet man diesen ganz normal – wie oben beschrieben – zu. Eingekocht werden kann in Weckgläser oder in ganz normale Schraubgläser („Twist-Off-Gläser“), die man aus dem Supermarkt kennt. Prinzipiell könnt ihr alte Gläser einfach wiederverwenden (riecht vorher aber mal dran, Apfelkompott mit „Saure-Gurken-Aroma“ ist zum Beispiel nicht so lecker… 😉). Wichtig ist, dass Gläser und Deckel sauber sind und keine Beschädigungen haben.

Welche Gläsergröße passend ist, muss jeder selbst entscheiden. Ich nutze gerne Weckgläser und verwende meistens 370 mL Gläser oder auch die etwas größeren 500 mL Gläser.

Links die flacheren 370 mL Gläser und rechts die höheren 500 mL Gläser von Weck

Umfüllen

Der fertige Kompott wird einfach in Gläser umgefüllt und die Gläser verschlossen. Wenn beim Umfüllen auf den Rand gekleckert wurde, diesen umbedingt ordentlich säubern, da dort sonst Schimmel entstehen kann.

Einkochen

Apfelkompott wird 30 Minuten bei (mindestens) 90 °C eingekocht. Am einfachsten geht das in einem Einkochautomat. Wer keinen hat und nur selten einkocht, kann alternativ auch einen großen Topf nehmen, in dem unten ein Geschirrtuch gelegt wird (das verhindert, dass die Gläser zerspringen).

Die Gläser werden dann einfach im Automaten oder Topf gestapelt. Im Anschluss wird Wasser aufgegossen und zwar so, dass auch die obersten Gläser zu 3/4 im Wasser stehen.

Wenn das Wasser auf Temperatur ist, werden die Gläser 30 Minuten eingekocht (also der Aufheizvorgang zählt nicht dazu).

Gläser auskühlen und Vakuum prüfen

Nach Ende werden die Gläser vorsichtig entnommen und abgekühlt. Im Idealfall hat jedes Glas ein Vakuum gezogen. Wenn nicht, ab in den Kühlschrank damit und fix aufbrauchen. Alle anderen können Platz in deiner Vorratskammer finden 😊

Übrigens: Mittlerweile habe ich eine richtig tolle Vorratskammer und freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn ich dort die vielen leckeren Sachen sehe und meinen „Einkauf“ dort mache.

Selbstgesammelte Äpfel von der Streuobstwiese

Hast du noch Fragen zu Einkochen oder Anmerkungen zum Rezept? Ich würde mich sehr über deine Rückmeldung freuen. Danke ☺️

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Veröffentlicht in Einkochen Grundrezepte

2 Kommentare

  1. Thorsten Gerke

    War super lecker!

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