Springe zum Inhalt →

Was brauche ich zum Einkochen?

Dank meines Gartens und den unglaublichen Mengen, die ich dort ernten konnte, habe ich mich ausgiebig mit dem Thema Einkochen beschäftigt und habe hier mal die wichtigsten Infos gesammelt. Eine Anleitung, wie Einkochen genau funktioniert habe ich in einem separaten Beitrag beschrieben.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einkochen, einwecken oder einmachen?

Beim Einmachen wird Konfitüre, Marmelade und Gelee gemacht. Dabei werden alle Zutaten zunächst zu einer dickflüssigen Masse gekocht und dann in saubere Gläser abgefüllt.

Im Gegensatz dazu werden die Lebensmittel beim Einkochen pasteurisiert, also auf bis zu 100 Grad Celsius erhitzt um so Mikroorganismen abzutöten. Einwecken ist ein anderer Begriff für’s Einkochen, benannt nach dem Unternehmen, das die bekannten Einkochautomaten* und Gläser* herstellt.

Zusätzlich gibt es noch Einlegen, dabei wird das Einlegegut in Essig oder Öl kalt eingelegt und dadurch konserviert. Eingelegte Lebensmittel müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden und sind nur relativ kurz haltbar.

Kann man alles einkochen?

Nein, Milchprodukte und Bindemittel (Stärke, Mehl) sind problematisch. Diese enthalten Enzyme, die erst bei höheren Temperaturen neutralisiert werden (115 °C). Je nach dem, woraus vegane Milch- und Sahnealternativen bestehen, können auch diese nicht eingekocht werden.

Doch keine Regel ohne Ausnahme, denn in eingeweckten Broten und Kuchen – also Backwaren – funktioniert das Einkochen trotzdem. Denn der Kuchen wird im Vorfeld gebacken und die Enzyme neutralisiert.

Was brauche ich alles zum Einkochen?

Auch wenn es viel Zubehör gibt, brauchst du fast gar nichts, um mit dem Einkochen zu starten. Für den Anfang reicht ein großer Topf, den du als Einkochtopf benutzt sowie saubere Gläser mit gut schließendem Deckel. Die Gläser sollten entweder Twist-Off-Gläser oder Weckgläser* sein.

Twist-Off-Gläser sind Gläser mit „Schraubverschluss“, die es massenhaft im Supermarkt gibt, z. B. für Marmelade, Gurken, Senf, u.v.m. Bei den Twist-Off-Gläsern gibt es verschiedene Deckel, die für verschiedene Produkte und Temperaturen geeignet sind. Hier empfehle ich das verlinkte YouTube-Video:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gläser mit Bügelverschluss sind fürs Einkochen weniger geeignet, da man nicht erkennen kann, ob das Vakuum gehalten hat.

Ich persönlich nutze hauptsächlich Weckgläser, aber das ist Geschmackssache.

Wer mit einem Topf arbeitet, der sollte unbedingt ein Thermometer verwenden, um sicherzustellen, dass die richtige Einkochtemperatur vorliegt und wirklich sicher eingekocht wird. Ich hab euch mein Thermometer unten verlinkt. Übrigens: Über mögliche Gefahren beim Einkochen habe ich auch einen Artikel geschrieben, den du unbedingt lesen solltest, bevor du mit dem Einkochen startest.

Mehr braucht man für den Anfang eigentlich nicht, aber trotzdem gibt es natürlich noch viel mehr Zubehör, das sinnvoll ist.

Praktische Hilfsmittel

Neben den wirklich grundlegenden Dingen gibt es noch einiges an Zubehör, dass einem die Arbeit erleichtert und ich deshalb auch vorstelle.

Einkochautomat

An erster Stelle steht hier ganz klar der Einkochautomat. Dort kannst du viele Gläser zeitgleich einkochen und musst dich nicht um die Temperatur kümmern. Zusätzlich gibt es einige Modelle, die über eine Zeitschaltuhr verfügen und du so direkt die Einkochdauer dort eingeben kannst. Bekannt ist natürlich insbesondere der Einkochautomat von Weck*, aber es gibt natürlich auch viele andere Anbieter.

Einfülltrichter und Glasheber

Insbesondere um stückige und saucige Inhalte einzufüllen, ist ein Einfülltrichter mit breitem Auslauf super praktisch. Braucht man nicht zwingend, ist aber wirklich eine schöne Sache, damit der Rand schön sauber bleibt. Da gibt es eine große Auswahl und ich habe mich für einen aus Edelstahl entschieden, da ich Kunststoff nach Möglichkeit vermeide.

Ich habe mir außerdem einen Glasheber angeschafft, um mir nicht mehr meine Finger beim Herausholen der Gläser zu verbrennen.

Habt ihr noch Fragen zum Einkochen? Dann schreibt gerne einen Kommentar unter diesen Artikel. Ich freue mich!

Liebe Grüße, Sandra

*Dieser Artikel enthält Affiliatelinks zu Amazon, über den ihr mich gerne kostenfrei unterstützen könnt. Wenn ihr was kauft, erhalte ich eine kleine Provision.

Hat dir mein Beitrag gefallen? Ich freue mich über deine Unterstützung!

Ich freue mich, wenn ich dir helfen konnte! Du kannst auch mir helfen, indem du mich mit deinem Einkauf bei Amazon unterstützt. Das kostet dich nichts, wenn du dort einkaufst. Aber ich erhalte eine kleine Provision.

Klicke dafür einfach auf den Button und mit deinem nächsten Einkauf innerhalb von 90 Tagen unterstützt du mich.

Unterstütze mich kostenfrei mit deinem Einkauf bei Amazon

Veröffentlicht in Einkochen Tipps

2 Kommentare

  1. […] Außerdem lege ich mir meine „Werkzeuge“ parat, also insbesondere saubere Trockentücher, meinen Glasheber*, um die Gläser aus dem heißen Wasser zu bekommen und nach Bedarf einen Einfülltrichter* bei stückigem Einkochgut. Zu dem Thema, was man zum Einkochen braucht (Spoiler: Nicht viel!), hab ich schon einen eigenen Beit… […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.